Geborgte Zukunft | weltoffen, solidarisch, dialogisch


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Wir haben die Erde nur von unseren Enkeln geborgt und sollten mit ihr so umgehen, dass alle Menschen Heute und in Zukunft gut darauf gut leben können. So lässt sich kurz zusammenfassen, was unter dem Schlagwort „Nachhaltigkeit“ verstanden wird.

Am 25. September 2015 verabschiedeten die 193 Mitgliedsstaaten der UN die 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Sie bildet den globalen Rahmen für die Umwelt- und Entwicklungspolitik der nächsten 15 Jahre. Kernstück sind die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung, die SDGs, mit 169 Zielvorgaben. Darin wird deutlich, dass alle Gesellschaften dieser Erde sich verändern müssen, um die Zukunft des Planeten und der Menschheit zu sichern.

Doch was beinhalten eigentlich die 17 Ziele? Was haben die mit dem Leben in Deutschland und Thüringen zu tun? Und was kann und muss jede und jeder Einzelne, aber auch die Politik zu deren Umsetzung tun?

Die Ziele bekannt zu machen und Räume zu öffnen, wo diese Fragen gestellt, diskutiert und beantwortet werden können. Diese Aufgabe hat sich das Projekt „Geborgte Zukunft“ gestellt.

Eingebettet ist das Projekt in das Programm „weltoffen, solidarisch, dialogisch“ der Stiftung Nord-Süd-Brücken. Das Programm möchte einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen in Ostdeutschland eine nachhaltige und weltoffene Gesellschaft nicht als Bedrohung, sondern als Chance begreifen und in diesem Sinne handeln. Dabei stehen 2 Schwerpunkte auf dem Programm. Einmal sollen die SDGs und deren mögliche Beiträge zu positiven gesellschaftlichen Veränderungen bekannt gemacht werden. Außerdem soll eine nicht-rassistische, tolerante und offene Gesellschaft verteidigt werden und das Zusammenleben mit und die Einbindung von geflüchteten Menschen in unsere Gesellschaft gefördert werden.

In dem Projekt „Geborgte Zukunft“ wird ein Beitrag dazu geleistet, indem eine Radiosendereihe produziert wird, in der die SDGs bekannt gemacht und globale sowie regionale und lokale Akteure vorgestellt werden. Außerdem werden Bildungsurlaube konzipiert und angeboten, die sich mit nachhaltigen Themen und Problemen sowie Lösungsansätzen beschäftigen. Weiterhin werden Konzepte für Schulungen von MultiplikatorInnen und LehrerInnen entwickelt und angeboten, wodurch diese in die Lage versetzt werden die nachhaltigen Entwicklungsziele an ihre jeweiligen Zielgruppen zu vermitteln. Ein weiterer Schwerpunkt des Projektes ist die Entwicklung von Konzepten für Bildung für nachhaltige Entwicklung und entwicklungspolitische Bildung für und mit Gewerkschaften.

Das Projekt ist am 1. April 2016 gestartet und läuft bis 31.12.2018.

Kontakt:

Uwe Flurschütz

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Programmträger ist die Stiftung Nord-Süd-Brücken.                                       logo quer snsb rgb

 

Gefördert wird das Programm von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des BMZ. 320px-BMZ Logo.svg