Demokratie
Bei Arbeit und Leben Thüringen erkennen wir die zentrale Rolle, die Bildung bei der Formung einer demokratischen Kultur spielt. In unseren Bildungsangeboten setzen wir uns leidenschaftlich für die Förderung demokratischer Werte und Prinzipien ein. Zentraler Ansatz unseres Bildungsansatzes ist, die Teilnehmenden zu informierten Akteuren in unserer Gesellschaft zu machen und sie dabei zu unterstützen, ihre eigenen Ansichten zu finden und ihr politisches Wissen zu vertiefen.
Unsere Seminare und Bildungsbausteine werden von Expert:innen der politischen Bildung geleitet. Sie sind darauf ausgerichtet, kritisches Denken, aktive Teilnahme und ein tieferes Verständnis für die Rechte und Pflichten in einer Demokratie zu fördern, immer nach dem Beutelsbacher Konsens.
Darüber hinaus verstehen wir bei Arbeit und Leben, dass Demokratie nicht nur ein Konzept ist, das im Klassenzimmer gelehrt wird, sondern eine Lebensweise, die täglich praktiziert werden muss. Deshalb bieten wir auch Plattformen für Diskussionen, Debatten und Gemeinschaftsprojekte, um das Gelernte in die Praxis umzusetzen.
Aktuelle Projekte
Projekt zur Verbesserung der Demokratiekompetenz im Betrieb, gegen Verschwörungsideologien und rassistische Einstellungen.
Das Projekt "Bleib engagiert!" nimmt veränderte Rahmenbedingungen und aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen zum Anlass, Engagierte in Thüringen zu fördern und zu stärken. Mit unterschiedlichen Dialogformaten werden Bedürfnisse und Bedarfe Engagierter erfasst, daraus Themen für Qualifizierungsmaßnahmen abgeleitet, Fort- und Weiterbildungsangebote entwickelt und durchgeführt.
Das Projekt wird gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)
DEBATE bringt demokratische Werte und Debattenkultur in digitale Räume wie Reddit und 9gag. Mit moderierten Foren, AMA-Sessions und Microlearning-Inhalten fördern wir respektvolle Dialoge, stärken Handlungskompetenzen und schaffen sichere Räume für junge Menschen online.
Transformationsprozesse prägen alle Lebensbereiche – doch wie erleben Jugendliche diese Veränderungen und welche Zukunftsvisionen haben sie für das Jahr 2030?
Mit dem Projekt „Deine Vision 2030“ lädt Arbeit und Leben Thüringen junge Menschen ein, ihre Vorstellungen von Zukunft zu entwickeln und zu teilen.
Dazu bieten wir Workshops, Aktionen und Bildungsformate an Schulen, in Jugend- und sozialen Einrichtungen sowie im Freiwilligendienst.
Als Koordinationsstelle der U18-Wahl in Thüringen ermöglichen wir Jugendlichen, ihre politischen Ideen sichtbar zu machen.
Seit vielen Jahren organisieren wir Jugendbegegnungen mit unseren Partnerorganisationen in Frankreich.
Fakten erkennen, analysieren, Kompetenz stärken, Teilhabe fördern, Interpretieren, Verantwortung übernehmen
In Bildungsmodulen lernen Teilnehmende die Grundlagen des Mediensystems kennen, erfahren, wie Desinformation, Verschwörungserzählungen und diskriminierende Inhalte im digitalen Raum entstehen und verbreitet werden und entwickeln Strategien, um souverän damit umzugehen. Die Angebote fördern Medienkompetenz und kritisches Denken. Sie richten sich an Jugendliche sowie an Multiplikator:innen in Fortbildungen.
Entdecken die Welt mit unseren internationalen Jugendbegegnungen und lerne Jugendliche aus anderen Ländern kennen. Ob Ukraine, Bosnien, Algerien, Bolivien oder Georgien: unsere Jugendbegegnungen bringen Menschen zusammen.
Projekt zur Verbesserung der Demokratiekompetenz im Betrieb, gegen Verschwörungsideologien und rassistische Einstellungen.
Das Netzwerk für Demokratie und Courage ist ein bundesweites Netzwerk, das sich für Demokratieförderung und gegen menschenverachtendes Denken engagiert. Wir bilden junge Menschen als Multiplikator:innen aus und führen Projekttage und Fortbildungen an Schulen und andere Gruppen durch.
Wir vermitteln Grundlagen zum Medienbegriff und Mediensystem, zeigen auf, wie Nachrichten entstehen und welche Rolle Pressefreiheit in einer Demokratie spielt.
Die politische Bildung ist ein Kernthema unserer Arbeit mit Jugendlichen. Innerhalb des KJP organisieren wir Seminare oder arbeiten in Kooperation.
U18-Wahlen werden immer neun Tage vor einem offiziellen Wahltermin abgehalten. Zur Bundestagswahl, Europawahl, Landtagswahl etc. rücken politische Zukunftsdiskussionen ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Das beschäftigt auch Kinder und Jugendliche: Sie stellen Fragen, formulieren eigene Visionen und Wünsche an Politik und Entscheidungsträger:innen, bringen ihre Stimme ein und erproben einen Wahlgang.
ist ein Projekt in Kooperation mit dem DGB Thüringen, der GEW und der IGBCE. Es unterstützt dabei, demokratische Teilhabe und Engagement im Verband und im Gemeinwesen zu stärken. Ziel ist es, ehrenamtlich Aktive zu befähigen, demokratische Prozesse vor Ort mitzugestalten, antidemokratischen Tendenzen entgegenzutreten und den Verband als Akteur der Demokratie sichtbar zu machen.
Archivierte Projekte
Das Projekt "Arbeit, Ausbildung, Mitbestimmung" lief von 2008 bis 2014 erfolgreich in Mittelthüringen und hat über 80 Veranstaltungen an Schulen und Ausbildungseinrichtungen durchgeführt. Es bietet kostenfreie, modular aufgebaute Schulungen zu Arbeits- und Ausbildungsverträgen, betrieblicher Mitbestimmung, Konfliktlösung und Gewerkschaften, die flexibel angepasst werden können.
Antisemitismus ist in Deutschland und Thüringen weiterhin ein großes Problem. Das zeigen nicht nur Einstellungsforschungen wie der Thüringen-Monitor oder zahlreiche antisemitische Äußerungen und Beiträge im Rahmen der sogenannten „Corona-Demos“, sondern auch unsere Erfahrungen aus zahlreichen Bildungsveranstaltungen an Schulen
Das Projekt "dazwischen" ermöglichte jungen Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedlern aus Gotha im Alter von 16-19 Jahren die Erstellung eines Dokumentarfilms über ihren Alltag und Lebenswelt. Ziel war die Förderung von Medienkompetenz und Selbstreflexion durch die praktische Umsetzung und Präsentation im Jugendclub "New E-Haus".
Projekttage und Medienarbeit gegen Verschwörungsdenken im familiären Umfeld
Verschwörungsdenken begegnet uns in medialen Räumen aber auch im persönlichen Umfeld. Oft wissen wir nicht, wie wir damit umgehen sollen. In dem Projekt schaffen wir gemeinsam mit Radio F.R.E.I. als Kooperationspartner einen Raum, in dem für das Thema sensibilisiert und ein geeigneter Umgang damit ausprobiert werden kann.
Arbeit und Leben Thüringen initiiert im Jahr 2020 ein Kultur- und Bildungsprojekt zum Thema Down-Syndrom. Im Mittelpunkt steht die mobile Ausstellung des Forschungsprojekts TOUCHDOWN 21, die als Bühnen-Ereignis an 7 Thüringer Orten - in Weimar, Gera, Erfurt, Arnstadt, Ilmenau, Heiligenstadt und Hildburghausen - präsentiert wurde.
"Empowered by Democracy" befähigte junge Geflüchtete in Thüringen und darüber hinaus, aktiv an politischen Prozessen teilzunehmen und gemeinsam mit heterogenen Gruppen demokratische Werte zu erlernen. Durch intensive Workshops, unter anderem in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald und im Bundestag, werden historische und aktuelle Herausforderungen beleuchtet, um ein besseres Zusammenleben in der Gesellschaft zu fördern.
Das Projekt "Es geht uns was an!" zielte darauf ab, ehrenamtlich Tätige im Bereich Migration zu stärken, indem ihnen fundiertes Wissen über die Zusammenhänge von Migration, Umwelt- und Entwicklungspolitik vermittelt werden. Durch die Entwicklung und Erprobung von Bildungskonzepten und die Schulung von Multiplikator:innen, darunter auch Personen mit migrantischen Hintergründen, sollen die Auswirkungen der globalen ökonomischen und klimatischen Veränderungen auf die Lebensbedingungen weltweit verdeutlicht werden.
Die Europa-Mobil-Tour sensibilisiert Arbeitnehmerinnen, Auszubildende sowie Unternehmerinnen und Arbeitgeberinnen für die Chancen der europäischen Arbeitsmärkte.
Das Projekt "Evaluation der politischen Jugendbildung" zielt darauf ab, Indikatoren zu entwickeln, um die Wirkung politischer Jugendbildung besser zu erfassen.
Arbeit und Leben Thüringen hat das Projekt „Für ein menschenfreundliches Thüringen im Wahljahr 2014“ gestartet, um ArbeitnehmerInnen und SeniorInnen über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und rechte Einstellungen zu informieren und den Austausch über Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten zu fördern. Durch Workshops, Vorträge und Diskussionen sollen verschiedene Formen von Diskriminierung thematisiert und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden, um einen diskriminierungsärmeren Alltag zu schaffen.
Das Projekt zielt darauf ab, die Chancengleichheit für Frauen und Männer in der Weiterbildung zu verbessern, indem die Gender Mainstreaming-Implementierung mit Schwerpunkt auf geschlechtergerechter Programmqualität gefördert wird, was zur Qualitäts- und Personalentwicklung der beteiligten Organisationen beiträgt.
Zum 01.01.2020 startete das Projekt „Gut beraten?! Mit Konzept“ in seine dritte Förderphase. Mit dem Weiterbildungs- und Beratungsprojekt gibt es für weitere fünf Jahre ein umfangreiches Qualifizierungsangebot für Gewerkschafter:innen des DGB Thüringen sowie dessen Mitgliedsgewerkschaften IG BCE, GEW und ver.di.
Das interaktive Hörspiel "Unter Verdacht" behandelt Fake News und Verschwörungsdenken und bindet die Hörer:innen über Smart Speaker in die Entscheidungen ein. Ergänzt wird dass Projekt durch den Podcast "Geteiltes Leid".
Die Fragen „Was finde ich wichtig?“ und „Was möchte ich zeigen und wieso?“ helfen, den eigenen Blick auf das Leben zu schärfen. Die im Workshop entstandenen Fotografien werden am 02. Februar 2017 öffentlich präsentiert und von den Teilnehmerinnen erläutert. Das Projekt "Frauen iD", organisiert von Arbeit und Leben Thüringen, dem FrauenZentrum Erfurt und Plattform e.V., wird im Rahmen des Bundesprogramms "Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" durchgeführt.
Das Projekt "Integr@tion im Ilmkreis" zielt darauf ab, Menschen in Heiligenstadt durch die Nutzung des Internetcafés in das soziale Umfeld zu integrieren. Es fördert die Verbesserung von Kontakten und unterstützt bei der Heranführung an soziale Einrichtungen. Zudem werden kommunikative, soziale, sprachbezogene und berufsorientierte Kompetenzen entwickelt und durch kursförmige Bildungsangebote im Bereich IT, Sozial-, Sprach- und Berufsorientierung gefördert.
Das Projekt "Jubiläumskinder" richtet sich an die Generation '89, um das Verständnis der ersten Generation, die in einem wiedervereinigten Deutschland aufgewachsen ist, zu reflektieren und ein unkritisches kulturelles Gedächtnis der SED-Diktatur zu hinterfragen. Durch den Wettbewerb "Anstiftung//Wende" und begleitende Projekttage sollen junge Menschen ihre Perspektiven auf die DDR-Vergangenheit und deren Auswirkungen auf das heutige Leben untersuchen und diskutieren.
Die Ausstellung "Jüdinnen und Juden in der Arbeiterbewegung Thüringens" zeigt wie sich Jüdinnen und Juden und auch die Arbeiterschaft sozial, kulturell und politisch begannen zu emanzipieren Anhand der Biografien von Thüringer Politikerinnen und Politikern mit jüdischen Wurzeln werden weitere Facetten, wie die Geschichte des Zionismus erklärt.
Das Projekt "Jugend für Gotha" zielt darauf ab, durch einen gesellschaftspolitischen Diskussionsprozess die Lebenssituation der Jugendlichen in Gotha zu verbessern. Es fördert die politische Meinungsbildung, Teilhabe und Mitbestimmung junger Menschen, indem es diesen Raum für eigene Erfahrungen und Gestaltungsmöglichkeiten bietet.
Das Projekt "MÖHRE" wurde von benachteiligten Jugendlichen aus dem sozialen Brennpunkt Ilversgehoven in Erfurt initiiert, die sich auf einem ehemaligen Kleingartengelände treffen, das nun als Abenteuerspielplatz genutzt wird. Die Jugendlichen bauen eine Hütte zu einem ökologischen Outdoor-Jugendtreff aus, legen Beete an, bauen Gemüse an und pflegen eine Streuobstwiese, um den Ort als Kommunikations- und Veranstaltungsort zu nutzen und andere Jugendliche bei ökologischen Tätigkeiten anzuleiten.
Die Jugendlesewerkstatt zum Thema Exil- und Widerstandsliteratur bietet eine Hörcollage mit Beiträgen von Autoren wie Thomas Mann, Oskar Maria Graf, Kurt Tucholsky, Bertolt Brecht, Max Frisch sowie zeitgenössische Literatur von Hans von Ooyen.
MoQua befähigt ältere gewerkschaftlich engagierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch gezielte Qualifizierung, ihr umfangreiches Wissen und ihre Erfahrungen für gemeinnützige Projekte einzubringen. Das Projekt fördert das bürgerschaftliche Engagement im Alter und betrachtet das Älterwerden als Chance zur Stärkung des Gemeinwohls.
Das Netzwerk Q bietet einen modularen Zertifikatskurs mit bundesweit einheitlichen Qualitätsstandards an Hochschulen und als berufsbegleitende Fortbildung an, um Studierende und Fachkräfte im Umgang mit Konflikten, Ausgrenzung und Gewalt zu qualifizieren. Das Projekt fördert die Vernetzung aller Beteiligten und die Durchführung von Gewaltpräventionstrainings, um die zivilgesellschaftliche Entwicklung zu stärken.
Eine Ausstellung zu 100 Jahren Frauenpolitiks.
"Ostali“ hatte das Ziel, Jugendlichen aus Sarajevo und Erfurt die Möglichkeit zu geben, sich intensiv mit dem Thema Diskriminierung im 20. Jahrhundert auseinanderzusetzen. Die Teilnehmer untersuchten verschiedene Diskriminierungsformen und deren historische sowie aktuelle Auswirkungen.
Jugendliche aus Sarajevo und Erfurt haben sich vertiefend mit Artikel 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auseinandergesetzt, insbesondere mit Diskriminierung aufgrund des Alters, alternativen Lebensformen junger Menschen und oppositionellen Jugendkulturen während des Krieges.
Das Projekt "Politik & Partizipation in der Ganztagsschule", initiiert durch die Gemini - die gemeinsame Initiative der Träger der politischen Jugendbildung, wurde bundesweit durchgeführt. Arbeit und Leben Thüringen beteiligte sich mit einem Teilprojekt in Gotha, das sich der Entwicklung der Stadt von der Übergabe an die Alliierten bis zum Gothaer Vereinigungsparteitag von SPD und KPD widmete.
Die Bundesregierung hat das Nationale Präventionsprogramm gegen islamistischen Extremismus eingeführt, um Jugendliche vor religiös begründeter Radikalisierung zu schützen und alternative Lebensperspektiven zu bieten. Das Programm beinhaltet auch das Vorhaben "RESPEKT COACHES / ANTIMOBBING-PROFIS", das eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Jugendsozialarbeit, politischer Jugendbildung und Extremismusprävention fördert, um an Berufsschulen Präventionsarbeit zu leisten.
Das Projekt „Prima Klima?! – Demokratiebildung im Kontext von Rechtpopulismus, Klimawandel und Fridays for Future“ möchte zivilgesellschaftliches Engagement anregen, unterstützen und stärke
Unternehmen benötigen neben solider Fachausbildung auch sozialkompetente Arbeitnehmende, die Fähigkeiten wie Kommunikations-, Konfliktlösungs- und Teamfähigkeit sowie Interkulturalität und Motivationsbereitschaft mitbringen, um ihre Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit zu sichern. Das Projekt „Sozial kompetent in der Ausbildung“, gestartet am 01.01.2009 in Thüringen und gefördert durch das Thüringer Sozialministerium sowie unterstützt durch den DGB und die IHK Erfurt, zielt darauf ab, Auszubildende zum kritischen Nachdenken und couragierten Handeln zu motivieren und durch Einbeziehung des ausbildenden Personals eine nachhaltige Verbesserung der Handlungskompetenzen zu erreichen.
Die Thüringer Jugendgeschichtswerkstatt fördert historisch fundierte Handlungskompetenz bei Jugendlichen durch handlungsorientierte Pädagogik. Projekte wie "Gotano - im Wandel der Zeit" in Gotha und "Widerstand in der DDR" in Erfurt bieten Raum zur eigenen Gestaltung des Lernprozesses und zur demokratischen Mitgestaltung. Gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung, stärkt das Projekt demokratische Orientierung und immunisiert gegen autoritäre Denkmuster.
Bei Kindern der fünften bis siebten Klasse können durch erfahrungsorientiertes Lernen wichtige Weichen gegen rassistische und fremdenfeindliche Einstellungen gestellt werden, da sie noch offen für vielfältige Anschauungen sind. Das Projekt, getragen vom „Netzwerk für Demokratie und Courage“ und gefördert von Aktion Mensch, nutzt vielfältige Methoden wie Filme, Spiele und Diskussionen und bezieht Lehrer, Sozialpädagogen und Sozialarbeiter ein, um nachhaltigen respektvollen Umgang zu fördern.
Das Projekt war ein Austausch zwischen deutschen und ukrainischen Fachkräften der sozialen Arbeit, politischen Bildung und Medienpädagogik in Dnipro und Kiew. Die Teilnehmer beschäftigten sich intensiv mit der Holocaustaufarbeitung in der Ukraine, lernten aktuelles jüdisches Leben kennen und entwickelten Ansätze zur Menschenrechtsbildung.
"Willkommen in Gotha!" fördert eine Kultur der Willkommens- und Anerkennung vor Ort durch Netzwerkbildung, mehrsprachige Informationen, Dialogangebote und Beteiligungsprozesse. Das Projekt bietet Orientierungshilfen für Neuankommende, kooperiert mit BILDUNG-VEREINT Gotha und wird durch Mittel des Bundesministeriums des Innern und des Thüringer Ministeriums für Migration, Justiz und Verbraucherschutz unterstützt.
Das Projekt "Wir handeln – Interkulturelle Kompetenzen entwickeln" zielt darauf ab, interkulturelle Kompetenzen in die berufliche Ausbildung und Weiterbildung der SWE Stadtwerke Erfurt Gruppe zu integrieren, um die Kommunikations- und Handlungskompetenzen der Auszubildenden und Beschäftigten zu verbessern. Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie den Europäischen Sozialfonds, begann das Projekt am 01.08.2009 und soll nachhaltige Bildungsmodule in ähnliche Betriebe übertragen.
Das Projekt „STADTKUNDIG“ von ARBEIT UND LEBEN Thüringen, Teil des Verbundvorhabens „ERFURT – Im Verbund für ein besseres Verständnis und Miteinander“, bietet von 2012 bis 2014 Weiterbildungsmaßnahmen für pädagogisches und technisches Personal in Erfurter Jugendhilfeeinrichtungen und Ganztagsgrundschulen an. Ziel ist es, den steigenden interkulturellen Anforderungen durch die demografische Entwicklung gerecht zu werden, indem ein maßgeschneidertes Weiterbildungskonzept mit Lernmodulen entwickelt und durchgeführt wird. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds aus dem Programm XENOS.