Arbeitnehmer:innen und Auszubildende
Kontinuierliche Weiterbildung ist der Schlüssel zum beruflichen Erfolg. Bei Arbeit und Leben Thüringen bieten wir Arbeitnehmer:innen maßgeschneiderte Weiterbildungsprogramme und Beratungen, die darauf abzielen, ihre Fähigkeiten zu erweitern und ihre Potentiale zu maximieren. Unsere Kurse sind praxisorientiert, von erfahrenem Bildungspersonal entwickelt und auf die aktuellen Marktanforderungen zugeschnitten. Egal, ob Sie Ihre Fachkenntnisse vertiefen, in eine neue Rolle hineinwachsen oder sich auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten möchten, Arbeit und Leben Thüringen ist Ihr vertrauenswürdiger Partner auf diesem Weg.
Aktuelle Projekte
Projekt zur Verbesserung der Demokratiekompetenz im Betrieb, gegen Verschwörungsideologien und rassistische Einstellungen.
Unsere Bildungsberatung richtet sich an Menschen ab 16 Jahren in Thüringen, die sich weiterbilden oder gesellschaftlich engagieren möchten.
Wir beraten individuell zu Weiterbildung, beruflicher Orientierung und passenden Bildungsangeboten. Dabei informieren wir über Fördermöglichkeiten und Wege zum gesellschaftlichen Engagement.
Unser Team ist gut vernetzt – unter anderem im Netzwerk Bildungsberatung Thüringen – und arbeitet eng mit unterschiedlichen Einrichtungen und Trägern zusammen.
Seit vielen Jahren organisieren wir Jugendbegegnungen mit unseren Partnerorganisationen in Frankreich.
Ein Praktikum im europäischen Ausland durchzuführen ermöglicht viele neue Erfahrungen zu sammeln, Sprachkenntnisse zu erwerben und fachliches Know-how zu vertiefen.
Projekt zur Verbesserung der Demokratiekompetenz im Betrieb, gegen Verschwörungsideologien und rassistische Einstellungen.
„Alle Menschen sind gleich – überall – und haben das Recht auf ein gutes Leben – heute und in Zukunft!“, unser Ziel eine global nachhaltige solidarische Gesellschaft. Dafür setzen wir Projekttage an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen um und begeistern junge Menschen für eine nachhaltige Lebensweise.
ist ein Projekt in Kooperation mit dem DGB Thüringen, der GEW und der IGBCE. Es unterstützt dabei, demokratische Teilhabe und Engagement im Verband und im Gemeinwesen zu stärken. Ziel ist es, ehrenamtlich Aktive zu befähigen, demokratische Prozesse vor Ort mitzugestalten, antidemokratischen Tendenzen entgegenzutreten und den Verband als Akteur der Demokratie sichtbar zu machen.
Archivierte Projekte
Das Projekt "Arbeit, Ausbildung, Mitbestimmung" lief von 2008 bis 2014 erfolgreich in Mittelthüringen und hat über 80 Veranstaltungen an Schulen und Ausbildungseinrichtungen durchgeführt. Es bietet kostenfreie, modular aufgebaute Schulungen zu Arbeits- und Ausbildungsverträgen, betrieblicher Mitbestimmung, Konfliktlösung und Gewerkschaften, die flexibel angepasst werden können.
Seit der Gründung führt Arbeit und Leben Thüringen in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen in Thüringen und anderen europäischen Staaten Begegnungen von Ausbilderinnen und Multiplikatorinnen durch. Ziel ist es, Fachwissen zu vertiefen, Kontakte zu knüpfen, soziale und sprachliche Kompetenzen zu erweitern sowie gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen.
Berufsbezogene Jugendbegegnungen zwischen Ausbildungseinrichtungen in Thüringen und anderen europäischen Staaten fördern den Austausch von Auszubildenden durch Sprachunterricht, politische Bildung und fachliche Exkursionen. Die Projekte haben Austauschcharakter und beinhalten auch Gegenbesuche in Thüringen.
Um Arbeitsplätze in Thüringen zu sichern, reicht die individuelle Beschäftigungsfähigkeit allein nicht aus; es bedarf auch der Fähigkeit der Betriebe, Beschäftigung zu schaffen, und der Entwicklung beschäftigungsförderlicher regionaler Rahmenbedingungen. Angesichts des Fachkräftemangels in einigen Branchen unterstützt Arbeit und Leben Thüringen mit finanzieller Hilfe des Thüringer Arbeitsministeriums die betrieblichen Interessenvertretungen bei Fragen zu guter Arbeit und Beschäftigungssicherung. Das Projekt "Betriebsräte aktiv in Thüringen. Neue Interaktionen in der Arbeitsmarktpolitik II" startete am 1. Januar 2015 und zielt darauf ab, ein Netzwerk für Betriebsräte zu initiieren.
Wir begleiten Arbeitnehmer/Innenvertretungen in Thüringen beim digitalen Wandel im Unternehmen, analysieren den aktuellen Stand der Digitalisierung und entwickeln gemeinsame Handlungsgesetze. Außerdem bieten wir Veranstaltungen zu verschiedenen Themen der Digitalisierung an.
Das Poolprojekt „Early Childhood Education and Healthcare in Europe“ bietet Jugendlichen in der Erstausbildung in Sozial- und Gesundheitsberufen die Möglichkeit, durch mehrwöchige Praktika in Irland und Norwegen (weitere Länder auf Anfrage) praktische Erfahrungen im Umgang mit verschiedenen Menschen und Einblicke in die Arbeitswelt anderer Länder zu sammeln. Die Teilnehmenden erhalten eine Pauschale für das Praktikum, benötigen entsprechende Versicherungen und werden mit dem Europass Mobilität sowie weiteren Zertifikaten ausgezeichnet.
Ein Praktikum im europäischen Ausland durchzuführen ermöglicht viele neue Erfahrungen zu sammeln, Sprachkenntnisse zu erwerben und fachliches Know-how zu vertiefen.
Eurodesk ist ein kostenloser und neutraler Service, der individuelle Fragen zu Au Pair Programmen in Großbritannien, Freiwilligendiensten in Spanien oder Jobs in Frankreich beantwortet und jungen Leuten Orientierung im Informationsdschungel bietet.
Die Europa-Mobil-Tour sensibilisiert Arbeitnehmerinnen, Auszubildende sowie Unternehmerinnen und Arbeitgeberinnen für die Chancen der europäischen Arbeitsmärkte.
Der Fachpromotor für Wirtschaft, Arbeit, Menschenrechte trägt ein Verständnis für die Eine Welt und eine global nachhaltige Entwicklung nach Thüringen. Er zeigt den Zielgruppen die Zusammenhänge und Folgen globaler Produktion auf, vermittelt die Herausforderungen und Folgen globaler Lieferketten und regt Diskussionen über gute Arbeit im Kontext global nachhaltiger Entwicklung an.
FastForward will zur Steigerung der Weiterbildungsbeteiligung sowie zum unternehmerischen und individuellen Nutzen von Weiterbildungen beitragen, indem die Anforderungen der Betrieben und Beschäftigten schon in der Planung zusammengeführt werden
Die Landesregierung hat das Welcome Center Thuringia als Anlaufstelle für ausländische ArbeitnehmerInnen geschaffen, doch es braucht auch Unterstützungssysteme für die Belegschaften in den Betrieben. Erfahrungen, die Diskussion um die Pegida-Bewegung und Studien zeigen, dass auch unter Thüringer ArbeitnehmerInnen eine hohe Ablehnungsquote gegenüber Ausländern besteht, was einer Willkommenskultur entgegensteht. Arbeit und Leben Thüringen will daher im Projekt „Für ein menschenfreundliches Thüringen“ Vorurteile abbauen und ein positives Willkommens-Klima für ausländische Fachkräfte schaffen, indem sie vielfältige Bildungsangebote für ArbeiterInnen, Angestellte und GewerkschaftsvertreterInnen anbieten.
Arbeit und Leben Thüringen hat das Projekt „Für ein menschenfreundliches Thüringen im Wahljahr 2014“ gestartet, um ArbeitnehmerInnen und SeniorInnen über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und rechte Einstellungen zu informieren und den Austausch über Erfahrungen und Handlungsmöglichkeiten zu fördern. Durch Workshops, Vorträge und Diskussionen sollen verschiedene Formen von Diskriminierung thematisiert und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden, um einen diskriminierungsärmeren Alltag zu schaffen.
Zum 01.01.2020 startete das Projekt „Gut beraten?! Mit Konzept“ in seine dritte Förderphase. Mit dem Weiterbildungs- und Beratungsprojekt gibt es für weitere fünf Jahre ein umfangreiches Qualifizierungsangebot für Gewerkschafter:innen des DGB Thüringen sowie dessen Mitgliedsgewerkschaften IG BCE, GEW und ver.di.
Das Projekt "Integr@tion im Ilmkreis" zielt darauf ab, Menschen in Heiligenstadt durch die Nutzung des Internetcafés in das soziale Umfeld zu integrieren. Es fördert die Verbesserung von Kontakten und unterstützt bei der Heranführung an soziale Einrichtungen. Zudem werden kommunikative, soziale, sprachbezogene und berufsorientierte Kompetenzen entwickelt und durch kursförmige Bildungsangebote im Bereich IT, Sozial-, Sprach- und Berufsorientierung gefördert.
Das Projekt "INTEGRA" richtet sich an benachteiligte und lernbehinderte Jugendliche in der Erstausbildung. Es umfasst ein Vorbereitungsseminar, einen vierwöchigen Auslandsaufenthalt (mit einer einwöchigen Vorbereitung und einem dreiwöchigen Praktikum) sowie ein Nachbereitungsseminar, wobei die Teilnahme allen Jugendlichen aus verschiedenen Fachrichtungen offensteht und Fremdsprachenkenntnisse nicht erforderlich sind.
Das Projekt „INTEGRA 2010“ richtet sich an benachteiligte und lernbehinderte Jugendliche in der Erstausbildung in verschiedenen Fachrichtungen wie Ernährung, Hotelgewerbe, Holztechnik und mehr, wobei auch andere Fachrichtungen nach Absprache möglich sind. Es umfasst ein Vorbereitungsseminar, einen vierwöchigen Auslandsaufenthalt (anpassbar auf drei bis sechs Wochen) und ein Nachbereitungsseminar, mit Betreuern vor Ort und der Zusammenarbeit mit Partnern in Frankreich, den Niederlanden und Österreich.
Das Projekt "KEB40plus Kompetenz" zielt darauf ab MultiplikatorInnen und ArbeitnehmerInnen ab der Lebensmitte zu motivieren und zu qualifizieren. Durch Module wie demographische Ist-Analyse, nachhaltige Arbeitsfähigkeit und Work-Life-Balance werden Personalverantwortliche und Betriebsräte sowie ArbeitnehmerInnen ab der Lebensmitte geschult, um selbstständig anstehende Probleme zu bewältigen und sich auf demographische Veränderungen vorzubereiten.
Das Projekt "Kompetenz, Bildung, Arbeit und Vielfalt im Netzwerk" zielt darauf ab, das Selbstbewusstsein der Teilnehmenden zu stärken, ihre Bildungsbedarfe zu erfassen und sie in regionale ehrenamtliche Strukturen einzubinden, um die zivilgesellschaftlichen Strukturen im Ilm-Kreis zu stärken und soziale Isolation durch Arbeitslosigkeit zu durchbrechen.
Durch berufsorientierte Bildungsmaßnahmen wurde die Attraktivität der Region erhöht und KMUs sowie Einzelpersonen bei der gezielten Nutzung von Bildungsangeboten unterstützt werden, gefördert durch das BMBF und den ESF.
Das Kompetenzlabors fördert Medienkompetenz durchdie Entwicklung eines ePortfolios, das Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglicht, ihre Medienkompetenz zu prüfen, weiterzuentwickeln und nachzuweisen. Das Projekt schafft weiterhin ein „Fachprofil Medienkompetenz“, das pädagogischen Fachkräften hilft, mediengestützte Lehr- und Lernprozesse in ihre Konzepte zu integrieren. Das ePortfolio umfasst eine persönliche Kompetenzbilanz durch Selbsteinschätzung, Testverfahren und Medienchronik, während das Fachprofil ein Methodenset und Fortbildungskonzept zur nachhaltigen Integration der Medienkompetenzförderung bietet.
MoQua befähigt ältere gewerkschaftlich engagierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch gezielte Qualifizierung, ihr umfangreiches Wissen und ihre Erfahrungen für gemeinnützige Projekte einzubringen. Das Projekt fördert das bürgerschaftliche Engagement im Alter und betrachtet das Älterwerden als Chance zur Stärkung des Gemeinwohls.
"Move It" war ein EQUAL-Projekt, das darauf abzielte, arbeitssuchende Menschen mit und ohne Behinderungen im barrierefreien Tourismus zu qualifizieren. Durch modulare Curricula in Gotha, Uder und Saalfeld wurden relevante Produkte entwickelt, wie ein barrierefreier Stadtplan in Gotha und ein Naturlehrpfad in Uder.
Das Modellprogramm MobiPro-EU unterstützte junge Erwachsene aus der EU bei der dualen Berufsausbildung in Deutschland und endete im Dezember 2020. ARBEIT UND LEBEN Thüringen führte Projekte im Rahmen von MobiPro durch, bei denen junge Spanierinnen und Spanier nach einem Sprachkurs nach Thüringen kamen, um hier eine Ausbildung zu beginnen und abzuschließen. Die Teilnehmer erlernten verschiedene Berufe und erhielten Unterstützung in Sprachförderung, sozialpädagogischer Begleitung und Prüfungsvorbereitung.
Práctico. Betreuung - Beratung - Bildung umfasst die Begleitung in Kleingruppen zur sozialen Integration in Bereichen wie Beschäftigung, Ausbildung und Gesundheit sowie maßgeschneiderte Betreuungspakete, die Einzelfallbetreuung und sozialpädagogische Unterstützung beinhalten. Zudem werden verschiedene Lernmodule angeboten, um die Deutschkenntnisse zu verbessern und die Beschäftigungsfähigkeit der jungen Teilnehmenden zu erhöhen.
Die Bundesregierung hat das Nationale Präventionsprogramm gegen islamistischen Extremismus eingeführt, um Jugendliche vor religiös begründeter Radikalisierung zu schützen und alternative Lebensperspektiven zu bieten. Das Programm beinhaltet auch das Vorhaben "RESPEKT COACHES / ANTIMOBBING-PROFIS", das eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Jugendsozialarbeit, politischer Jugendbildung und Extremismusprävention fördert, um an Berufsschulen Präventionsarbeit zu leisten.
Die Qualifizierungsberater wurde angesichts des prognostizierten Fachkräftemangels und der sich verändernden Anforderungsprofile eingerichtet und richtet sich an Personalverantwortliche und Betriebsräte, die wichtige Akteure in der Personalpolitik sind. Qualifizierungsberater unterstützen Unternehmen durch Vor-Ort-Besuche, Teilnahme an Betriebsratssitzungen und Organisation von Veranstaltungen, bieten Beratungen zu Mitbestimmungsrechten, Qualifizierungsbedarfserhebungen und Fördermöglichkeiten sowie Hilfe bei der Umsetzung von Weiterbildungsmaßnahmen und der Suche nach Bildungsträgern.
Unternehmen benötigen neben solider Fachausbildung auch sozialkompetente Arbeitnehmende, die Fähigkeiten wie Kommunikations-, Konfliktlösungs- und Teamfähigkeit sowie Interkulturalität und Motivationsbereitschaft mitbringen, um ihre Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit zu sichern. Das Projekt „Sozial kompetent in der Ausbildung“, gestartet am 01.01.2009 in Thüringen und gefördert durch das Thüringer Sozialministerium sowie unterstützt durch den DGB und die IHK Erfurt, zielt darauf ab, Auszubildende zum kritischen Nachdenken und couragierten Handeln zu motivieren und durch Einbeziehung des ausbildenden Personals eine nachhaltige Verbesserung der Handlungskompetenzen zu erreichen.
Die QualifizierungsentwicklerInnen von ARBEIT UND LEBEN Thüringen, im Auftrag des TMASGFF und koordiniert durch die GFAW, beraten seit 20 Jahren Betriebs- und Personalräte, Unternehmensleitungen und Personalverantwortliche zu Fachkräfterekrutierung, Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der beruflichen Weiterbildung, von der Bedarfsanalyse über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten bis zur Umsetzung, sowie der individuellen Beratung von ArbeitnehmerInnen und MigrantInnen zur beruflichen Perspektiventwicklung und Anerkennung von Berufsabschlüssen.
Die Digitalisierung der Wirtschaft hat neue Arbeitsmodelle hervorgebracht, wie Industrie 4.0 oder Arbeit 4.0, die große Herausforderungen für zukünftige ArbeitnehmerInnen darstellen. Das Projekt "Unboxing: Medienkompetenz" zielt darauf ab, AusbilderInnen im Handwerk fit für die digitale Zukunft zu machen und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt.
Das Projekt "Wir handeln – Interkulturelle Kompetenzen entwickeln" zielt darauf ab, interkulturelle Kompetenzen in die berufliche Ausbildung und Weiterbildung der SWE Stadtwerke Erfurt Gruppe zu integrieren, um die Kommunikations- und Handlungskompetenzen der Auszubildenden und Beschäftigten zu verbessern. Gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie den Europäischen Sozialfonds, begann das Projekt am 01.08.2009 und soll nachhaltige Bildungsmodule in ähnliche Betriebe übertragen.
Wir führen Workshops für das Ausbildungspersonal zum Thema Interkulturelle Kommunikation sowie Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten durch.